“Ein Männlein steht im Walde“
Eine kleine Gruppe von 8 Jugendlichen fand sich am Vormittag des 18. Februar vor der Grazer Heilandskirche zusammen, um von dort aus auf „Schatzsuche“ zu gehen.
Geocaching in Graz: Da hieß es ersteinmal, hinab in den Jugendkeller zu gehen, um dort via Internet in die Geheimnisse und die Ethik des Geocachens eingewiesen zu werden.
* Wie registriert man sich kostenlos auf der Seite: www.geocaching.com?
* Wie erfährt man, wo so genannte „Caches“ versteckt sind?
* Was (um Himmels Willen) ist ein Tradi, ein Mikrocache? Was sind Muggels und warum sollen die von der „Schatzsuche“ möglichst nichts mitbekommen?
* Wie verhält man sich im Gelände und wo/wie findet man Hilfe, wenn der Cache unauffindbar bleibt?
* Wie kann man die „Gefährlichkeit“ oder „Nicht-Gefährlichkeit“ eine Cachesuche in Erfahrung bringen?
* Was braucht es an Ausrüstung?
Nach Beantwortung all dieser Fragen haben wir uns dann erst einmal 2 Cache-Rätsel ausgesucht, die wir uns für den heutigen Tag vornehmen wollten. Die Wahl fiel auf einen „Tradi“ mit dem viel sagenden Namen „Ein Männlein steht im Walde“ und einem Rätselcache „Insel in der Mur“.
Nach einer ausführlichen Einweisung in die Funktion der Navigationsgeräte, wurden die ersten Zielkoordinaten eingegeben. GPS-gesteuert ließen wir uns in den Stadtpark führen, wo wir das „Männlein im Walde“ recht schnell fanden, uns in das Finderlogbuch eingetragen haben und dann (ganz unauffällig) den Cache in Form eines Marmeladenglases wieder in sein Versteck gegeben haben.
Nach diesem schnellen Erfolg ging es gleich weiter. Ziel: Das Rätsel lösen und über diese Lösungen zu den Koordinaten eines Caches auf der Murinsel zu gelangen.
Die Suche war spannend, lustig und … vergeblich! Auch das gehört manchmal dazu: Ein zweiter Anlauf! Wir haben nach 2 Stunden bei Pizza und Cola Erfolg und Spaß gefeiert und waren sicher nicht das letzte Mal in Graz auf der Suche nach über 600 Caches die im Stadtgebiet versteckt sind.
Auf uns warten: „CityWalk2“, Der „dritte Mann“ in Graz und „NachtRadln in Graz“ …